Suche nach Medikamenten, Symptomen, PZNs
PHÖNIX-Ausleitungskonzept & Entgiftungskur
Einnahmeplan, Tropfen & Erfahrungen aus der Praxis
Unser Stoffwechsel lässt sich auf zwei Arten beeinflussen:
mit schnellen, oft aggressiven Eingriffen – oder regulativ, über die Systeme, die der Körper selbst zur Entlastung vorgesehen hat.
Das PHÖNIX-Ausleitungskonzept gehört klar zur zweiten Kategorie. Es verspricht keine radikale „Detox-Keule“, sondern setzt dort an, wo tägliche Belastungen tatsächlich verarbeitet werden: Leber, Niere, Lymphsystem, Schleimhäute und Gewebe.
In diesem Beitrag beantworten wir die häufigsten Fragen zur PHÖNIX-Ausleitung, erklären das Prinzip, den Einnahmeplan und teilen Erfahrungen aus der naturheilkundlichen Praxis.
Transparenzhinweis:
Mit diesem Konzept wird seit vielen Jahren in naturheilkundlichen Praxen gearbeitet. Es besteht keine Kooperation mit dem Hersteller, keine Vergütung, kein Sponsoring.
Was steckt hinter dem PHÖNIX-Ausleitungskonzept?
Die PHÖNIX-Kur besteht aus vier spagyrischen Tropfenpräparaten, apothekenpflichtig und als Arzneimittel zugelassen.
Hergestellt werden sie nach dem spagyrischen Verfahren, kombiniert mit homöopathischer Potenzierung. Dabei werden pflanzliche und mineralische Ausgangsstoffe getrennt, gereinigt und anschließend in aufbereiteter Form wieder zusammengeführt – ein Prinzip, das auf Paracelsus zurückgeht.
Ziel der Kur ist es nicht, „Gifte herauszureißen“, sondern:
-
Stoffwechselwege zu aktivieren
-
Ausleitungsorgane zu stärken
-
Mobilisation und Ausscheidung aufeinander abzustimmen
Das Grundprinzip lautet:
Mobilisieren → Weiterleiten → Ausleiten
Ein Ansatz, der in der Naturheilkunde seit Jahrzehnten bewährt ist – und heute aktueller denn je.
Die vier PHÖNIX-Tropfen im Überblick
PHÖNIX Silybum spag.
Leber & Galle
Unterstützt die Entgiftungsphasen der Leber, fördert den Gallefluss und entlastet die Leberzelle. Auch die Verdauung profitiert direkt.
PHÖNIX Solidago spag.
Niere & Wasserhaushalt
Verbessert Durchblutung und Filtration der Niere – wichtig, damit mobilisierte Stoffwechselprodukte den Körper auch verlassen können.
PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag.
Gewebe & Schleimhäute
Regt Haut- und Schleimhautprozesse an und unterstützt das Bindegewebe bei der Ausscheidung.
PHÖNIX Thuja-Lachesis spag.
Lymphe & Immunregulation
Öffnet den Transportweg zwischen Gewebe und Blut und entlastet den lymphatischen Grundstrom.
Merksatz:
Leber löst – Niere filtert – Lymphe trägt – Gewebe öffnet.
Einnahmeplan: Schritt für Schritt erklärt
Jeweils zwei Präparate werden gemeinsam in Flüssigkeit eingenommen.
9-Tage-Zyklus:
-
Tage 1–3: Silybum + Thuja-Lachesis
-
Tage 4–6: Solidago + Thuja-Lachesis
-
Tage 7–9: Urtica-Arsenicum + Thuja-Lachesis
Dieser Zyklus wird 5-mal wiederholt → Gesamtdauer: 45 Tage
Dosierung (klassischer Standardplan)
-
Silybum: 60 Tropfen, 3× täglich (3 Tage)
-
Solidago: 60 Tropfen, 3× täglich (3 Tage)
-
Urtica-Arsenicum: 20 Tropfen, 3× täglich (3 Tage)
-
Thuja-Lachesis: 20 Tropfen, 3× täglich über alle 45 Tage
In der Praxis gilt: Nicht jeder reagiert gleich.
Sanfter Einstieg bei sensiblen Personen
Bei starker Reaktion, chronischer Müdigkeit, Hashimoto, Reizdarm oder „nervösem Stoffwechsel“ bewährt sich:
-
1–2 Tage Pause
-
dann mit ½ oder ¼ der Dosis starten
-
langsam steigern
In der Naturheilkunde gilt nicht: „viel hilft viel“, sondern passend hilft besser.
Woran merkt man, dass die Kur arbeitet?
Mögliche Zeichen in der Anfangsphase:
-
lebhaftere Verdauung
-
leichte Müdigkeit
-
veränderte Haut- oder Schleimhautaktivität
-
kurzfristiger Kopfdruck
Das zeigt Bewegung im System. Unterstützend wirken: Ruhe, ausreichend Trinken, Bitterstoffe.
Trinken während der Ausleitung
Ohne Flüssigkeit keine Ausleitung.
Richtwert:
≈ 30 ml Wasser pro kg Körpergewicht / Tag
(inklusive der Tropfenmischung)
Beispiel:
70 kg → ca. 2,1 Liter täglich
Wichtig: langsam steigern, nicht „auf Zwang trinken“.
Häufige Frage: Ist die PHÖNIX-Kur bei Hashimoto möglich?
Aus der Praxis: ja – oft sinnvoll, wenn differenziert vorgegangen wird.
Viele Betroffene profitieren von:
-
Leber- und Darmentlastung
-
Lymphaktivierung
-
Reduktion stiller Entzündungen
-
schonender Ausleitung statt Radikal-Detox
Empfehlungen:
-
langsam starten
-
entzündungsarme Ernährung
-
Schilddrüsenmedikation unverändert lassen
-
bei starker Müdigkeit Dosierung reduzieren
Wer sollte vorsichtig sein?
-
bei hochakuten Erkrankungen
-
bei ausgeprägter Erschöpfung → sanfter Einstieg
-
in Schwangerschaft & Stillzeit → immer individuell beraten lassen
Was diese Kur nicht ist
-
kein Ersatz für Chelat-Therapien
-
keine Schwermetall-„Wunderlösung“
-
keine Wochenend-Crash-Detox-Kur
Häufige Fragen kurz beantwortet
Wie oft durchführen?
→ 2× jährlich (Frühjahr & Herbst)
Wie lange?
→ 45 Tage – nicht kürzer
Ernährung?
→ leicht, gemüsebetont, zuckerarm
Nebenwirkungen?
→ meist mild, gut steuerbar über Dosierung & Flüssigkeit
Fazit aus der Praxis
Das PHÖNIX-Ausleitungskonzept wird seit vielen Jahren eingesetzt, weil es regulativ, gut verträglich und alltagstauglich ist.
Viele Menschen berichten im Verlauf über:
-
klareren Kopf
-
ruhigere Verdauung
-
stabileren Schlaf
-
weniger inneren Druck
Nicht über Nacht – sondern durch Routine, Geduld und Unterstützung der körpereigenen Systeme.
In einer Welt, die Gesundheit nicht automatisch fördert, ist es klug, dem Körper regelmäßig Entlastung zu ermöglichen – bevor er selbst drastische Signale sendet.
Unser Hinweis
Gerne beraten wir Sie persönlich, ob und wie dieses Ausleitungskonzept für Sie sinnvoll ist – insbesondere bei Vorerkrankungen oder bestehender Medikation.
Ihre Oberlausitzer Apotheken OHG
Ganzheitlich beraten. Persönlich begleitet.